Warum wenden viele Firmen bei der Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung immer noch überholte, kostenträchtige und zudem kostenverschiebende Systeme an?

Vielleicht hilft es, wenn man die folgenden Ausführungen einmal in Ruhe studiert und dann professionelle Hilfe zu Rate zieht.

  1. Der Gesamtaufwand für die betriebliche Altersversorgung kann um ca. 80 % reduziert werden, ohne dass die bisherigen Finanzierungsmodelle abgelöst werden müssen.
  2. Durch Aufwandsantizipation mittels der Integrierten Direktversicherung kann die betriebliche Altersversorgung i.d.R. in fünf bis sechs Jahren ausfinanziert werden. Im Rückstellungssystem gemäß § 6 a EStG und den anderen Finanzierungsalternativen (Unterstützungskasse, Pensionskassen, Pensionsfonds und Entgeltumwandlung) wird  der Aufwand über die gesamte Arbeitsgeneration verteilt.
  3. Die Entscheidung über den Mehraufwand kann von der Geschäftsführung jedes Jahr neu getroffen werden, wenn das Betriebsergebnis feststeht (gewinnabhängige Aufwandssteuerung). Somit kann bereits in der Regel nach sechs Jahren ein Aufwand entstehen, der z.B. im Rückstellungssystem erst nach ca. 30 Jahren erreicht wird. Durch Steuer- und Zinseffekte wird zudem in der kurzen Frist die 7-10-fache Liquidität geschaffen, die im Vergleich zum Rückstellungssystem möglich wäre. Ab der erfolgten Umstellung gibt es keine Steuereffekte mehr, sondern die erreichte Zusatzliquidität bringt dem Unternehmen Jahr für Jahr entsprechende Zinsgewinne zur weiteren Senkung der Gesamtaufwendungen auf ca. 20 %.
  4. Die Aufwandsantizipation erfolgt nur in der Steuerbilanz. Für die Handelsbilanz gelten die allgemeinen Grundsätze, wobei der steuerliche Mehraufwand durch Aktivierung oder Saldierung in der Handelsbilanz kompensiert wird. Diese Maßnahmen sind durch die aktuellen steuer- und handelsrechtlichen Vorschriften gedeckt. Entsprechende Gutachten und Referenzen können auf Wunsch vorgelegt werden.
  5. Hinzu kommt noch der Vorteil, dass bei diesem Modell die Bemessungsgrundlage für die PSV-Beiträge reduziert oder gänzlich aufgehoben werden kann.

Die Kostensenkung wird unabhängig von der Verzinsung erreicht und basiert überwiegend auf den Bewertungsunterschieden der Finanzierungsalternativen. Diese erzeugen vorgezogene Steuer- und Liquiditätseffekte unabhängig von der Höhe der Verzinsung. Dadurch lassen sich die Nachteile der sinkenden Verzinsung bei Rückstellungen, Pensionskassen etc. vermeiden, ebenso die Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz.

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Dr. K. D. Kortmann
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